Echte Kompetenz statt Chat GPT
Hier die Antworten auf die Fragen der Pfungstädter Woche in der ungekürzten Version:
Was werden Sie als erstes tun, sobald Sie im Stadthaus auf dem Chefsessel Platz genommen haben?
Ich werde die Mitarbeiter begrüßen, mir alle Personalakten durchlesen und mit jedem Mitarbeiter ein Gespräch führen, um mich einzuarbeiten und zusätzlich direkt zu erfahren, wo es gut läuft und wo es hakt und Handlungsbedarf besteht. Des Weiteren werde ich veranlassen, dass sofort sämtliche öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung und der Ausschüsse öffentlich für alle Bürger im Live Stream zugänglich sind. Danach beginnt die (eigentliche) Arbeit.
Zwei Amtszeiten Patrick Koch sind vorüber. Was machen Sie anders als Ihr Vorgänger?
Ich bin öfter im Büro in Pfungstadt. Ich führe die Verwaltung. Ich führe die Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung aus, auch wenn Sie mir nicht gefallen – weil es meine Pflicht ist. Ich gebe weniger Geld für Rechtsanwälte und Gutachter aus. Ich bin jederzeit ansprechbar für alle Mitarbeiter. Ich werde eine Kultur vorleben, dass die Verwaltung der Dienstleister der Bürger ist und kein Selbstzweck. Fehler werden nicht bestraft, sondern sollen die Verfahren verbessern. Verantwortung soll gelebt werden. Alle Entscheidungen werden jederzeit verständlich erklärt.
Ich werde eine einheitliche Aktenführung einführen, die jederzeit alle Vorgänge dokumentiert und Kosten spart. Ich werde ein Rechtsamt einführen, dass Fragen im Vorfeld klärt und Prozesse und Kosten vermeidet. Ich bevorzuge und benachteilige niemanden. Mitarbeiter werden nach Eignung und Leistung eingestellt und befördert. Die Politik wird jederzeit offen informiert. Alle Antworten auf Anfragen der Stadtverordneten werden schriftlich dokumentiert und archiviert.
Wer in Pfungstadt wird Sie wählen und warum?
Alle Menschen die in Pfungstadt leben, die nach 35 Jahren SPD Regierung einen wirklich unabhängigen und parteilosen Manager und Anwalt der Bürger und einen echten Wechsel möchten. Sie wählen einen Menschen der keiner Partei, bestimmten Verein oder Lobbygruppe gegenüber verantwortlich ist oder in der Schuld steht, sondern ausschließlich den 25.000 Pfungstädter Einwohnern.
Sie wählen einen fleißigen und fähigen Rechtsanwalt und erfahrenen Verhandler, aus dessen Selbstverständnis und Erfahrung von 20 Jahren aus der Wirtschaft die Eigenverantwortung und der schonende Umgang mit Geld wichtig ist. Jemand, der kein Verwalter, sondern ein Entwickler sein will.
Jemand, der kein Berufspolitiker ist oder werden will – der nicht einen Großteil seiner Zeit für eine Partei arbeitet – und für den Pfungstadt das Ziel ist und keine Zwischenstation einer Karriere nach Wiesbaden oder Berlin. Wenn ich durch meine Arbeit Pfungstadt besser machen konnte, habe ich meine Aufgabe erfüllt.
Warum wollen Sie BürgermeisterIn werden?
Ich war schon immer politisch interessiert, auch wenn ich nie Mitglied einer Partei war und dies auch nicht werden will. Nun bin ich seit 7 Jahren dabei und habe vieles erfahren, was besser laufen kann. Vieles was ich aber nicht als Stadtverordneter lösen kann, sondern nur als Chef der Verwaltung. Ich bin überzeugt, dass meine Ausbildung und Erfahrung in der Vertragsgestaltung, Verhandlung, Personalführung und auch in Prozessen die ideale Voraussetzung sind hier aktiv zum Besseren zu gestalten. Ich will es nicht nur – ich weiß auch genau, wie es geht. Ich stand vor der persönlichen Wahl mich zurückzuziehen, oder zu versuchen es selbst besser zu machen und die Herausforderung anzunehmen. Die Entscheidung war nicht leicht, da ich in meinem Beruf zufrieden und erfolgreich bin. Als Bürgermeister kann ich direkt arbeiten, um Pfungstadt für die Bürger und mein Kind schöner und besser zu machen. Die Stadt in der ich lebe, die meine Heimat ist. Die Aufgabe wird nicht leicht, aber ich will es anpacken.
Alle KandidatInnen sind Pfungstädter Bürger. Was sind die Vor- und Nachteile dieser Lokalität, wenn es um das höchste Amt der Stadt geht?
Der Vorteil ist, dass man direkt aus seinem Umfeld Meinungen und Stimmungen erfährt, was gut ist, was schlecht ist, was besser laufen kann, wo die Arbeit des Bürgermeisters liegt. Der Vorteil ist, dass die Menschen jemanden haben, der hier selbst lebt und auch hier bleiben will und daher sicher die Verantwortung zum Wohle der Stadt übernehmen muss.
Der Nachteil ist, dass man einen großen Teil seiner Privatsphäre abgibt, jederzeit öffentliche Person ist und auch oft Ziel von Kritik – dass muss jeder wissen, der ein solches Amt annehmen will. Daher musste ich meine Entscheidung anzutreten auch mit meiner Familie abstimmen, die mich hier zum Glück unterstützen und bestärken.
Welche Themen sind für Pfungstadt die Wichtigsten in den kommenden Jahren?
Es gibt Dauerthemen, wie Haushalt und Steuern, Schuldensituation, Infrastruktur, Führung einer effektiven Verwaltung. Das hat ein Bürgermeister immer zu tun, das ist sein normaler Job. Das kann ich, dafür wurde ich ausgebildet.
Es gibt aktuelle Themen wie wilder Müll, oder bestimmte aktuelle Ereignisse wie der Wechsel der Trägerschaft von Kindergärten. Auch das gehört zu den Standardaufgaben jedes Bürgermeisters.
Dann gibt es die großen anzugehenden offenen Themen, für die ich besonders arbeiten will – diese sind die Entwicklung neuer Wohngebiete für die Bürger, die Entwicklung von gewinnbringendem Gewerbe und Industrie mit hochwertigen Arbeitsplätzen in Pfungstadt und der Bau und der Betrieb des Pfungstädter Schwimmbads und das Gewinnen des Vertrauens der Einwohner, der Mitarbeiter und der Stadtverordneten in einen zuverlässigen ehrlichen Bürgermeister – diese drei Themen sind Chefsache und für mich langfristig die größten Herausforderungen.
