Eicher Schulhaus – Viel Lärm um Nichts?

Nein, natürlich ist damit nicht gemeint, dass das Schulhaus nichts ist – im Gegenteil es ist ein Stück Eicher Identität an dem viele Herzen hängen. Aber der Titel des Stücks beschreibt den Wirbel darum, der mal wieder durch falsche Kommunikation und Schnellschüsse entstand.

Vorgeschichte

Die Stadtverwaltung bringt nach mehreren Monaten Bearbeitung über die Gebäudekommission des Magistrats und den Magistrat eine Vorlage 83/2024 ein und legt diese am 05.12.2024 dem Hauptausschuss vor.

Darin wird vorgeschlagen das Haus zu verkaufen – weil es – ich kürze das hier jetzt extrem ab: Schrott ist, nicht ordentlich genutzt wird und nur Geld kostet. Es soll also verkauft werden. Wir fragen nach und erhalten diese Antwort:

Kostenaufstellung zu diesem Gebäude wird nachgereicht. Aber Ja, die Immobilie ist nicht kostendeckend.

Daraufhin und im Vertrauen auf den Magistrat (jo, ich weiß) beschließt der Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung dem geplanten Verkauf zuzustimmen.

Skandal

Jetzt bricht die Hölle los. Die wildesten Gerüchte gehen um. Es wurde noch nichts verkauft, es wurde noch nicht einmal angeboten, geschweige denn gibt es einen potentiellen Käufer. Und natürlich dürfte es auch nicht verändert werden. Die Eicher empören sich dennoch.

Auflösung und Epilog

Und wie sich herausstellt zu Recht. Nun endlich wurde seitens der Verwaltung nachgerechnet. Das Haus macht keinen Verlust, die Einnahmen decken die Kosten. Es wurde vor Jahren umfangreich und teuer saniert, aber das hat man irgendwie vergessen.

Bumm. Mal Wieder. Der Magistrat will den Antrag leise zurückziehen. Ich will dass er offiziell geklärt und erklärt wird.

Ein weiteres Beispiel, wie es nicht laufen soll und ein gutes Lehrstück um es künftig Besser zu machen.